In meiner Küche
Lebensmittel verarbeiten und haltbar machen geht auch ohne eigene Ernte. Für dein erstes Suppenpulver kannst du gekauftes Gemüse verwenden. [2]
Selbstversorgung bedeutet, den eigenen Bedarf teilweise oder vollständig selbst zu decken, beispielsweise durch selbst erzeugte Lebensmittel. Wer Gemüse für den eigenen Haushalt erntet, übernimmt damit bereits einen Teil seiner Versorgung. [1]
Bei Last Farm geht es vor allem um Lebensmittel, praktische Fähigkeiten und einen bewussten Umgang mit den Dingen, die du täglich brauchst. Nicht darum, nie wieder einen Supermarkt zu betreten.
Ein paar Kräuter ersetzen noch keinen Wocheneinkauf. Sie können aber dein erstes eigenes Projekt sein. Danach entscheidest du, ob du mehr möchtest: regelmäßig Gemüse ernten, Vorräte selbst herstellen oder einen größeren Garten bewirtschaften.
Vielleicht möchtest du wissen, wo dein Essen herkommt. Etwas Neues lernen. Oder einfach mal etwas wachsen sehen, das kein offener Browser-Tab ist.
Küche, Balkon oder Garten: Für etwas Selbstgemachtes brauchst du keinen ganzen Hof.
Lebensmittel verarbeiten und haltbar machen geht auch ohne eigene Ernte. Für dein erstes Suppenpulver kannst du gekauftes Gemüse verwenden. [2]
Kräuter, Salat oder Gemüse im Kübel bringen eine kleine Ernte auf deinen Teller. Licht, geeignete Gefäße und regelmäßige Pflege bestimmen, was gut wächst. [3]
Ein überschaubares Beet und wenige Gemüsearten: So lernst du deine Fläche kennen, bevor du den ganzen Garten umgestaltest.
Gemeinschafts- und Selbsterntegärten können eine Möglichkeit sein, gemeinsam anzubauen und Erfahrungen zu sammeln. [4]
Anbauen ist ein Teil davon. Interessant wird es auch davor und danach: Was braucht dein Boden? Was machst du mit der Ernte? Und was kannst du selbst herstellen?
Von den ersten Pflanzen im Topf bis zum Selbstversorger-Garten: Hier geht es um passende Pflanzen, Saatgut, Pflege und Ernte. Deine Auswahl sollte zum Platz und Standort passen. [3]
Nicht alles soll heute gegessen werden. Trocknen, Einfrieren, Einkochen und Fermentieren sind unterschiedliche Möglichkeiten, die Ernte länger zu nutzen. Das passende Verfahren hängt vom Lebensmittel und der gewünschten Lagerung ab. [2]
Brot backen, Gemüsebrühe selbst herstellen oder aus vorhandenen Zutaten kochen: Auch mit gekauften Zutaten lernst du praktische Küchenfähigkeiten. Ein selbst gebackenes Brot bedeutet noch keine vollständige Selbstversorgung mit Getreide.
Pflanzen wachsen nicht allein von guten Vorsätzen. Kompost bringt geeignetes organisches Material als Dünger und Bodenverbesserer zurück in den Garten. So hängen Bodenpflege, Pflanzen und Gartenreste zusammen. [5]
Eigene Eier sind eine mögliche Erweiterung. Hühner brauchen täglich Versorgung, geeignete Unterbringung und Betreuung, auch im Urlaub. Dazu kommen laufende Kosten und Pflichten. Tierhaltung ist ein eigenes Projekt, kein notwendiger nächster Schritt nach dem ersten Beet. [6]
Etwas selbst anbauen, ernten oder herstellen, das du wirklich nutzt. Das reicht für den Anfang.
Nicht mit zwanzig Projekten gleichzeitig. Eine Sache, auf deren Ergebnis du wirklich Lust hast, ist ein guter Anfang.
Welche Kräuter landen oft in deinem Essen? Welches Gemüse magst du? Oder möchtest du lieber etwas haltbar machen? Dein Projekt darf sich nach deinen Vorlieben richten.
Wie hell ist dein Balkon oder Beet? Wie versorgst du die Pflanzen mit Wasser? Wähle Arten und Sorten mit einer passenden Aussaat- oder Pflanzzeit. [9]
Für wenige Topfpflanzen reichen passende Gefäße, geeignete Erde, Pflanzen oder Saatgut und eine Möglichkeit zum Gießen. Gebrauchte Gefäße und gemeinsam genutzte Werkzeuge können den Einstieg erleichtern.
Schau regelmäßig nach deinem Projekt. Ein Foto und eine kurze Notiz helfen dir, eigene Erfahrungen wiederzufinden: Was hat geklappt? Was machst du beim nächsten Versuch anders?
Eine Jungpflanze zu kaufen ist übrigens kein Schummeln. Du musst nicht jede Fähigkeit gleichzeitig lernen. Für viele Balkonkulturen empfiehlt auch das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft geeignete Jungpflanzen. [3]
Wenige Pflanzen, die direkt beim Kochen Verwendung finden. Wähle die Kräuter passend zum Lichtangebot: Nicht alle haben dieselben Ansprüche. [3]
Eine Möglichkeit für kleinere Beete und geeignete Balkonkästen. Zeitversetzt kleine Mengen anzubauen verteilt die Ernte. [10]
Sie brauchen wenig Platz und wachsen auch im ausreichend tiefen Balkonkasten. Wichtig sind gleichmäßiges Gießen und die zur Sorte passende Anbauzeit. [11]
Interessant für sonnige, warme Standorte. Plane ein ausreichend großes Gefäß, regelmäßige Pflege und gegebenenfalls eine Rankhilfe ein. [3]
Eine oder zwei passende Kulturen können für deinen ersten Versuch genügen. Es muss nicht gleich die ganze Auswahl sein.
Für den Einstieg gibt es keine festgelegte Mindestfläche. Ein paar passende Gefäße können für erste Kräuter oder etwas Gemüse reichen. Genauer wird die Flächenfrage erst mit einem konkreten Versorgungsziel.
Ein Topf, ein Balkonkasten oder ein kleines Beet als Einstieg.
Mehrere passende Kulturen und eine Planung über die Saison.
Mehr Anbaufläche, Erfahrung und Organisation, einschließlich Lagerung und Verarbeitung.
Als rechnerische Orientierung nennt das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft rund 85 Quadratmeter pro Person für Obst, Gemüse und Kartoffeln. Bei einer pflanzenreicheren Ernährung sind es etwa 140 Quadratmeter. Dahinter stehen bestimmte Ernährungs- und Ertragsannahmen sowie ökologische Wirtschaftsweise. Erfahrung und Bodenqualität beeinflussen das Ergebnis; Wege und weitere Flächen kommen hinzu. [9]
Das sind keine Angaben für deine gesamte Ernährung. Getreide und tierische Produkte sind hier ausgeklammert. „Mit 100 Quadratmetern komplett unabhängig“ lässt sich daraus nicht ableiten.
Die größere Fläche ist eine spätere Planungsfrage. Keine Eintrittskarte, die du zum Anfangen brauchst.
Gießen, Pflegen, Ernten und Verarbeiten gehören dazu. Gerade im Sommer braucht der Garten Aufmerksamkeit, auch wenn Urlaub geplant ist. Je umfassender deine Versorgung werden soll, desto mehr Zeit musst du einplanen.
Plane für eine normale Arbeitswoche, nicht nur für ein besonders motiviertes Wochenende. Ein kleines Projekt, bei dem du bleibst, bringt dir mehr als fünf angefangene.
Gebrauchte Gefäße, geteiltes Saatgut und gemeinsam genutzte Werkzeuge können Kosten begrenzen. Ob der Anbau Geld spart, hängt aber auch davon ab, was du anschaffst und tatsächlich erntest.
Bei größeren Plänen zählen Material, Wasser, mögliche Pacht und laufende Ausgaben mit. Neue Ausstattung nur deshalb zu kaufen, weil sie nach Selbstversorgung aussieht, macht die erste Tomate vor allem teuer.
Möchtest du ein Hobby, eigenes Essen oder einen größeren Teil deiner Versorgung selbst übernehmen? Das sind unterschiedliche Vorhaben. Du darfst Freude am Ausprobieren haben, ohne sofort jede Ernte wirtschaftlich rechtfertigen zu müssen.
Je nach Möglichkeiten kommen Lagergemüse, haltbar gemachte Ernte und Winterkulturen zusammen. Feldsalat lässt sich beispielsweise in der kalten Jahreszeit ernten. Dafür wird rechtzeitig gesät oder gepflanzt, nicht erst beim leeren Kühlschrank im Dezember. [10]
Beim Haltbarmachen zählen bewährte Verfahren und sauberes Arbeiten. Gerade beim Einkochen sind geeignete Rezepte und sichere Vorgehensweisen wichtiger als Improvisation. [2]
Nein. Selbstversorgung beschreibt, was du für deinen Bedarf selbst erzeugst. Permakultur ist ein Gestaltungsansatz, der unter anderem Standort, Bedürfnisse und Beziehungen zwischen Bestandteilen eines Systems betrachtet. [12]
Das kann bei der Gartenplanung helfen. Es ist weder eine Voraussetzung zum Anfangen noch ein Versprechen, dass dein Garten anschließend ohne Arbeit funktioniert.
Nein. Wissen austauschen, Geräte teilen und mit anderen gärtnern gehört genauso dazu. Gemeinschafts- und Selbsterntegärten bieten konkrete Möglichkeiten. [4]
Auch beim Backen, Fermentieren oder Reparieren darf dir jemand zeigen, wie es geht. Du musst nicht jede Zutat, jedes Werkzeug und jede Fähigkeit alleine hervorbringen.
Lisa und Rolf haben 18 Jahre lang das „Paradies am Lusen“ aufgebaut und bewirtschaftet. Gemüse anbauen, Tiere versorgen und die eigene Ernte haltbar machen gehörten dort zum Alltag.
Diese Erfahrungen bringen wir bei Last Farm ein. Mit verständlichen Anleitungen und Einblicken in das, was funktioniert hat und was wir beim nächsten Mal anders machen würden.
Damit du nicht erst einen ganzen Hof brauchst, um von diesen Erfahrungen etwas mitzunehmen.
Eine passende Anleitung reicht für den nächsten Schritt. Hier geht es vom ersten Anbauplatz bis zum selbst gemachten Suppenpulver.
Ein paar Töpfe reichen für die erste eigene Ernte. So findest du passende Pflanzen für deinen Balkon und lernst, worauf es bei Erde, Gießen und Pflege ankommt.
Ein Garten muss nicht mit 500 Quadratmetern starten. Die alte Fotoreihe aus dem Paradies am Lusen zeigt, wie aus einer Idee ein Blumen- und Gemüsegarten wurde, und worauf es beim Planen wirklich ankommt.
Aus Gartengemüse wird mit etwas Zeit ein praktischer Vorrat für Suppen, Soßen und schnelle Gerichte. Entscheidend sind sauberes Arbeiten, vollständiges Trocknen und eine trockene Lagerung.
Du möchtest außerdem im Blick behalten, was bereits zu Hause ist? In „Mein Vorrat“ kannst du deinen vorhandenen Bestand erfassen und deine Vorratsplanung speichern.