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Notgepäck-Planer: Was kommt in deinen Rucksack?

Haushalt auswählen, persönliche Packliste erstellen und Schritt für Schritt abhaken.

Deine Packliste ↓
01 · Wer kommt mit?

Deine Packliste

Wichtiges & Kontakt

1 × Dokumentenmappe & Zahlungsmittel

Wichtige Unterlagen und kleine Bargeldreserve prüfen; Originale bei Bedarf beim Losgehen ergänzen.

1 × Kontakt- & Treffpunktkarte

Wichtige Nummern und einen vereinbarten Treffpunkt auf Papier festhalten.

1 × Schlüssel & Ausweise

Die Dinge, die du täglich benutzt, als letzte Handgriffe einplanen.

Wird oft noch im Alltag gebraucht – notiere, wo es griffbereit liegt.
1 × Handy & passendes Ladekabel

Ein gemeinsamer Prüfpunkt: alle tatsächlich benötigten Geräte berücksichtigen.

Wird oft noch im Alltag gebraucht – notiere, wo es griffbereit liegt.

Essen & Trinken

2 × Trinkflasche / Trinkbehälter

Je Person ein Behälter als Startpunkt. Füllmenge, Gewicht und Nachfüllmöglichkeit separat planen.

1 × Essenspaket für den Haushalt

Verzehrfertiges auswählen, Verträglichkeiten beachten und Portionen für alle festlegen.

2 × Ess-Set

Leichter Becher und Besteck passend zur gewählten Verpflegung.

Kleidung & Wärme

2 × Wechselkleidungs-Set

Passende Größe und praktische Schichten für jede Person prüfen.

2 × Wetterschutz-Set

Regenkleidung und geeignete Schuhe einplanen; Schuhe gegebenenfalls direkt anziehen.

2 × Decke / Schlafsack

Wärmebedarf, Transport und die mögliche Unterkunft berücksichtigen.

Licht & Technik

2 × Taschen- oder Stirnlampe

Eine je erwachsener Person als Vorschlag; Batterien und Bedienung prüfen.

1 × Radio & Energieversorgung

Empfang und Batterien vorab testen.

1 × Geladene Powerbank

Passendes Kabel dazulegen und Ladezustand regelmäßig prüfen.

Persönliches

1 × Persönlicher Gesundheitsbedarf

Eigene Versorgung, Brille und notwendige Mittel individuell klären. Keine Dosierungsempfehlung.

Wird oft noch im Alltag gebraucht – notiere, wo es griffbereit liegt.
1 × Erste-Hilfe-Set

Inhalt, Vollständigkeit und Zustand prüfen.

2 × Hygiene-Set

Kleine persönliche Auswahl statt der gesamten Badezimmerschublade.

Eigenen Eintrag ergänzen

Deine persönliche Vorsorge zusammenstellen

Übernimm dieses Ergebnis in deinen Plan und ergänze die weiteren Bereiche, die dein Haushalt braucht.

In meinen Vorsorgeplan übernehmen

Dein Notfallrucksack beginnt mit einem guten Überblick

Eine Evakuierung wegen eines Bombenfunds, ein Gasleck im Haus oder eine andere Lage, in der du vorübergehend nicht zu Hause bleiben kannst: Dann ist es angenehm, die wichtigen Dinge nicht erst zusammensuchen zu müssen. Unser Notgepäck-Planer hilft dir beim Vorbereiten einer persönlichen Packliste.

Du brauchst dafür nicht sofort neue Ausrüstung. Schau zuerst nach, was bereits vorhanden ist. Wähle deinen Haushalt, ergänze eigene Einträge und unterscheide zwischen fertig gepackten Sachen und Dingen, die du im Alltag noch benutzt. Die Liste bleibt kostenlos, teilbar und druckbar.

  1. Haushalt wählen: Erwachsene, Kinder und Babys getrennt erfassen.
  2. Liste durchgehen: Vorhandenes prüfen und persönliche Ergänzungen eintragen.
  3. Probe packen: Rucksack tragen und den letzten Handgriff üben.

Was ist Notgepäck – und was bleibt zu Hause?

Notgepäck ist die überschaubare Auswahl, die dich begleitet, wenn du deine Wohnung verlassen musst. Dein gesamter Haushaltsvorrat gehört nicht hinein. Ein Kellerregal und ein Rucksack lösen unterschiedliche Aufgaben: Zu Hause kannst du lagern, unterwegs musst du tragen.

Die Liste ist deshalb nach Aufgaben gegliedert. Gemeinsam genutzte Dinge erscheinen als Haushalts-Set, andere als Vorschlag je Person. Ein Set bedeutet dabei nicht eine einzelne Portion: Beim Essenspaket legst du selbst fest, was und wie viel ihr tatsächlich braucht.

Die erste Runde: Was hast du längst?

Lege einen Rucksack, eine kleine Tasche oder zunächst eine leere Kiste bereit. Sammle die vorhandenen Dinge aus deiner Liste an einem Ort. So siehst du schnell, was bereits abgedeckt ist, was nur noch geladen werden muss und wo tatsächlich eine Lücke bleibt.

Prüfe den Zustand statt nur den Besitz. Eine Lampe ohne passende Batterien und ein Kabel mit falschem Anschluss helfen wenig. Schalte Geräte einmal ein, öffne Verpackungen bei Bedarf zur Kontrolle und schau nach, ob Kleidung noch passt. Erst danach lohnt sich eine Einkaufsliste.

Beim Losgehen: die kleine Liste neben der Tür

Handy, Schlüssel und manche täglich benötigten Dinge kannst du nicht dauerhaft in den Rucksack legen. Dafür gibt es den Status „Beim Losgehen“. Er unterscheidet sich bewusst von „Eingepackt“, damit dein Fortschritt nicht mehr verspricht, als wirklich bereitliegt.

Schreibe dir außerhalb des geteilten Plans auf, wo diese Dinge liegen. Eine kurze Papiernotiz am Rucksack kann praktischer sein als eine Erinnerung auf dem Handy, das du gerade suchst. Im Ernstfall haben deine Sicherheit und die Anweisungen der Einsatzkräfte Vorrang. Gehe bei akuter Gefahr nicht für Gepäck zurück.

Mit Kindern planen, ohne es kompliziert zu machen

Kinder brauchen passende Kleidung und vertraute Abläufe. Ein kleiner Gegenstand, den sie mögen, kann in der persönlichen Auswahl Platz haben. Besprecht in einem ruhigen Moment, wer wem hilft und wo ihr euch wiederfindet, falls ihr getrennt werdet.

Für Babys geht es vor allem darum, euren tatsächlichen Alltag abzubilden: Welche Pflege und Ernährung braucht ihr, wer trägt das Kind und wer übernimmt das Gepäck? Der Planer ergänzt dafür einen eigenen Prüfpunkt. Er legt keine pauschale Menge an Windeln oder Nahrung fest, weil Alter und Bedarf verschieden sind.

Ein guter Rucksack lässt sich auch tragen

Wie schwer darf Notgepäck sein? Eine einzige Kilozahl wäre hier zu einfach. Körperliche Möglichkeiten, Weg, Wetter und andere Aufgaben spielen mit hinein. Wer ein Kind begleitet oder eine Gehhilfe nutzt, hat andere freie Kapazitäten als jemand, der beide Hände frei hat.

Packe deine tatsächliche Auswahl und probiere sie auf einem kurzen, sicheren Weg aus. Drückt etwas? Kommst du an wichtige Dinge heran? Bleibt eine Hand frei? Verteile gemeinsame Ausrüstung und streiche doppelte Dinge. Der Planer schätzt deshalb kein scheinbar exaktes Gesamtgewicht aus unbekannten Produkten.

Haustiere und zusätzliche Unterstützung gehören zum Plan

Mit einem Haken bei Haustieren kommt ein zusätzlicher Prüfpunkt dazu. Dahinter steckt mehr als Futter: Wer übernimmt welches Tier, wie wird es transportiert und wo könnt ihr gemeinsam unterkommen? Kläre das passend zur Tierart und eurer Situation.

Wenn jemand Unterstützung benötigt, besprecht konkrete Hilfe vorab. Hilfsmittel, passende Energieversorgung und eine erreichbare Begleitperson können wichtiger sein als ein weiteres Standardteil. Persönliche medizinische Versorgung solltest du individuell klären. Trage keine Diagnosen oder Medikamentenlisten in einen öffentlich teilbaren Link ein.

Deine Packliste bleibt ein lebendes Dokument

Ein einmal gepackter Rucksack ist ein guter Anfang. Er bleibt aber nur hilfreich, wenn sein Inhalt noch zu euch passt. Kinder wachsen, Kabel wechseln und Lebensmittel werden aufgebraucht. Verbinde einen kurzen Check mit einer festen Gelegenheit, zum Beispiel einem Saisonwechsel.

Gehe die Liste dann neu durch und aktualisiere deinen gespeicherten Link oder Ausdruck. Ein geteilter Link ist immer eine Momentaufnahme: Änderungen in einem geöffneten Plan aktualisieren nicht automatisch die Links anderer Personen. Für einen neuen Stand musst du erneut auf „Plan teilen“ klicken.

Häufige Fragen zum Notgepäck-Planer

Was macht der Notgepäck-Planer?

Er erstellt aus deiner Haushaltsauswahl eine gruppierte Packliste mit persönlichen Ergänzungen und Packstand.

Ist die Packliste kostenlos?

Ja. Erstellen, Abhaken, Teilen und Drucken funktionieren ohne Konto.

Ist das eine offizielle BBK-Liste?

Nein. BBK-Hinweise sind eine Grundlage. Unsere Auswahl, Gruppierung und Mengen sind eine eigene Planungshilfe. Die Originalquelle ist verlinkt.

Wie zähle ich Babys und Kinder?

Jede Person nur einmal: Babys separat, die übrigen Kinder im Kinderfeld. Insgesamt sind bis zu 20 Personen möglich.

Was bedeutet ein Set?

Ein Set ist ein Prüfpunkt für eine zusammengehörige Auswahl. Es ist keine feste Anzahl Portionen oder eine garantierte Tagesversorgung.

Wie viel Wasser gehört hinein?

Die Flaschenanzahl ist ein Startpunkt, keine Literempfehlung. Plane Füllmenge, Gewicht, Weg und mögliche Versorgung individuell. Der Vorratsrechner für zu Hause erfüllt eine andere Aufgabe.

Kann ich eigene Dinge ergänzen?

Ja. Bis zu 20 zusätzliche Einträge mit Name und Anzahl. Über „Entfernen“ kannst du sie wieder löschen.

Was heißt „Beim Losgehen“?

Damit markierst du Dinge, die du noch täglich brauchst. Sie zählen nicht als eingepackt und bleiben im Filter für offene Aufgaben sichtbar.

Zeigt der Fortschritt meine Sicherheit?

Nein. Er zeigt nur, wie viele Listeneinträge als eingepackt markiert sind. Menge, Zustand und Eignung musst du selbst prüfen.

Warum wird ein Eintrag nach einer Änderung wieder offen?

Wenn eine geänderte Personenzahl die vorgeschlagene Menge verändert, gilt die alte Markierung nicht für die neue Menge. Prüfe den Eintrag erneut.

Wie schwer darf der Rucksack sein?

Das hängt von deiner Tragfähigkeit und Situation ab. Wiege deine echte Auswahl und mache einen kurzen, sicheren Tragetest. Der Planer nennt keine pauschale Gewichtsgrenze.

Brauche ich besondere Survival-Ausrüstung?

Beginne mit vertrauten, funktionierenden Dingen. Prüfe konkrete Lücken, bevor du etwas kaufst. Eine verständliche Bedienung ist wichtiger als eine lange Funktionsliste.

Was ist bei Medikamenten zu beachten?

Plane deine notwendige Versorgung individuell mit der passenden fachlichen Unterstützung. Die Liste gibt keine Dosierungen oder medizinischen Mengen vor.

Welche Unterlagen brauche ich?

Prüfe Identifikation, wichtige Kontakte und eure wesentlichen Unterlagen. Die verlinkten BBK-Hinweise zur Dokumentensicherung helfen bei einer persönlichen Auswahl.

Werden meine Einträge automatisch gespeichert?

Nein. Sichere deinen Stand über „Plan teilen“ als Link oder drucke ihn aus. Ein Neuladen ohne geteilten Plan startet wieder mit dem Beispiel.

Welche Daten stehen im Link?

Haushaltsauswahl, eigene Einträge und Packstand. Keine Namen, Adressen oder medizinischen Details eintragen. Wer den Link hat, kann die enthaltenen Angaben sehen.

Kann ich eine PDF erstellen?

Ja. „Drucken / PDF“ öffnet die Druckfunktion. Wähle dort das Speichern als PDF. Der Ausdruck enthält die komplette Liste, auch bei aktivem Filter.

Ändert sich ein geteilter Plan automatisch?

Nein. Jeder Link enthält einen festen Stand. Teile nach Änderungen einen neuen Link.

Wie oft prüfe ich mein Notgepäck?

Wähle einen wiederkehrenden Anlass, der zu dir passt, und prüfe zusätzlich nach Änderungen im Haushalt. Achte auf Größen, Zustand und Ladebedarf.

Was gilt bei einer akuten Evakuierung?

Befolge die örtlichen Anweisungen. Das Gepäck darf deine sichere Flucht nicht verzögern. Lass es zurück, wenn die Mitnahme gefährlich wäre.

Quellen (2)
  1. BBK: Notgepäck
  2. BBK: Dokumente sichern