Stromausfall-Rechner: Wie lange reicht dein Akku?
Geräte auswählen, Akku eintragen und sehen, wie lange deine Stromreserve ungefähr reicht.
Ladestand & Annahmen anpassen
Was soll weiterlaufen?
Beispielwerte – passe Watt und Nutzungszeit an deine Geräte an.
≈ 150 Wh / Tag
Verbrauch pro Tag
Schätzung ohne Nachladen. Tagespläne sind ein Energievergleich, keine garantierte Uhrzeit bis zum Abschalten.
≈ 13,3 h · Stunden bei gleichzeitiger Dauerlast (30 W)
- Energiebedarf für deinen Zeitraum (1 Tage)
- 150 Wh
- Fehlende nutzbare Energie
- 0 Wh
- Kapazität bei vollem Akku für diesen Plan
- ≈ 187,5 Wh
Ausgänge, Spannung und Anschluss müssen passen. Anlaufspitzen und Eigenverbrauch sind nicht separat berechnet. Der Router kann trotz Strom ohne Internet bleiben.
So rechnen wir
Watt × Stunden × Anzahl = Wh pro Tag. Akkukapazität × Ladestand × nutzbarer Anteil = verfügbare Wh. Standard: 80 % nutzbar als veränderbare Planungsannahme, kein Herstellerwert. Bei mAh rechnen wir mit der eingetragenen Akku-Nennspannung, nicht der USB-Ausgangsspannung.
Deine persönliche Vorsorge zusammenstellen
Übernimm dieses Ergebnis in deinen Plan und ergänze die weiteren Bereiche, die dein Haushalt braucht.
In meinen Vorsorgeplan übernehmenStrom für das, was dir wichtig ist
Das Licht geht aus. Dein Handy hat noch Akku, aber wie sieht es morgen aus? Mit dem Stromausfall-Rechner vergleichst du deinen geplanten Verbrauch mit der Energie in deiner Powerstation oder Powerbank. Dafür brauchst du keine Elektrotechnik-Ausbildung: Die wichtigsten Angaben stehen meist auf dem Gerät oder im Datenblatt.
Fang mit Licht, Kommunikation und einem Gerät an, das du wirklich brauchst. Die voreingestellten Werte sind Beispiele. Wenn du sie durch gemessene Werte ersetzt, wird auch deine Planung genauer. Du kannst alles kostenlos ausprobieren, den Plan teilen und als PDF ausdrucken.
- Kapazität ablesen: Am besten den Wh-Wert auf dem Akku verwenden.
- Geräte planen: Watt, Anzahl und tatsächliche Stunden pro Tag eintragen.
- Ergebnis vergleichen: Was verändert sich, wenn ein Gerät kürzer läuft?
Watt oder Wattstunden? Ein Unterschied, der viel erklärt
Watt (W) beschreibt die Leistung, die ein Gerät gerade benötigt. Wattstunden (Wh) beschreiben eine Energiemenge. Eine Lampe mit 5 Watt verbraucht in vier Stunden 20 Wh. Zwei solche Lampen kommen auf 40 Wh. Genau diese Rechnung macht das Tool für jede Gerätezeile.
Eine Powerstation mit 500 Wh kann deshalb nicht automatisch jedes Gerät mit 500 Watt betreiben. Ob ein Gerät überhaupt startet, hängt zusätzlich von der Ausgangsleistung, dem Anschluss und möglichen Anlaufspitzen ab. Energieinhalt und Leistung gehören beide auf deine Checkliste.
Wie lange hält eine Powerstation bei Stromausfall?
Das hängt vor allem davon ab, was angeschlossen ist. Ein Beispiel: Von 500 Wh bleiben mit unserer veränderbaren Annahme von 80 Prozent nutzbarer Energie 400 Wh übrig. Bei einer konstanten Last von 40 Watt ergibt das rechnerisch zehn Stunden. Das ist eine Schätzung, keine zugesicherte Laufzeit.
Im Alltag läuft aber nicht alles ständig. Deshalb zeigt der Rechner zusätzlich Tagespläne: Wenn deine Geräte zusammen 200 Wh pro Tag benötigen, entsprechen 400 Wh zwei solchen Plänen. Wann der Akku tatsächlich leer wird, hängt davon ab, wann du die Geräte einschaltest.
Powerbank berechnen: Warum mAh allein nicht reichen
Auf einer Powerbank steht häufig 10.000 oder 20.000 mAh. Für den Vergleich mit deinem Verbrauch brauchst du zusätzlich die Nennspannung des Akkus. 20.000 mAh bei 3,7 Volt ergeben 74 Wh vor Verlusten. Prüfe die Spannung auf dem Typenschild; 3,7 Volt ist ein Beispiel, kein universeller Wert.
Wenn auf dem Gehäuse bereits Wh stehen, nutze direkt diesen Wert. Die USB-Ausgangsspannung von beispielsweise 5 Volt ist nicht automatisch die richtige Spannung für die Umrechnung der Zellkapazität. Ein USB-Akku ersetzt außerdem keinen 230-Volt-Ausgang.
Handy, Licht, Router: So setzt du Prioritäten
Überlege zuerst, was deinen Abend wirklich erleichtert. Eine sparsame Lampe an einem gemeinsamen Platz kann sinnvoller sein als Licht in jedem Zimmer. Lade das Handy gezielt und passe die Router-Laufzeit an deinen Bedarf an. Probiere im Rechner aus, wie sich kürzere Zeiten auf den Tagesverbrauch auswirken.
Ein Router mit Strom bedeutet noch keine funktionierende Internetverbindung: Auch das Netz außerhalb deiner Wohnung muss verfügbar sein. Plane Informationen deshalb nicht ausschließlich über WLAN ein. Ein batteriebetriebenes Radio ist eine zusätzliche Möglichkeit, Mitteilungen zu empfangen.
Den größten Stromverbraucher findest du oft schnell
Der Rechner zeigt dir, welches Gerät in deinem Plan die meisten Wh benötigt. Nicht immer ist es das Gerät mit den meisten Watt: Ein kleiner Verbraucher, der rund um die Uhr läuft, kann mehr Energie benötigen als ein leistungsstärkeres Gerät mit kurzer Nutzung.
Ein Laptop mit angenommenen 50 Watt braucht in drei Stunden 150 Wh. Eine 5-Watt-Lampe kommt bei fünf Stunden auf 25 Wh. Das sind Rechenbeispiele. Miss den Verbrauch im typischen Betrieb, wenn du genauer planen möchtest; Netzteilaufdrucke zeigen oft eine maximale statt der durchschnittlichen Leistung.
Kühlschrank und Heizung brauchen einen genaueren Blick
Ein Kühlschrank läuft nicht durchgehend mit derselben Leistung. Kompressorzyklen, Raumtemperatur und Türöffnungen verändern den Verbrauch. Für eine grobe Energieplanung kannst du einen gemessenen Tagesverbrauch in Wh durch 24 teilen und diesen Durchschnitt mit 24 Stunden eintragen.
Damit ist noch nicht geprüft, ob dein Akku den Kompressor starten kann. Auch Heizungssteuerung, Pumpen oder fest angeschlossene Anlagen brauchen eine gesonderte Prüfung. Für medizinisch notwendige Geräte ist dieser allgemeine Rechner keine ausreichende Notstromplanung; kläre die Versorgung mit dem Hersteller beziehungsweise der zuständigen Fachstelle.
Solar nachladen? Schön, aber nicht fest einrechnen
Der Rechner geht bewusst von einem Akku ohne Nachladung aus. Wie viel ein Solarmodul liefert, hängt unter anderem von Wetter, Jahreszeit, Ausrichtung und dem passenden Ladeeingang ab. Die aufgedruckte Modulleistung ist kein dauerhaft garantierter Ertrag.
Wenn du bereits Ausrüstung besitzt, teste eine typische Gerätekombination in Ruhe und notiere Verbrauch und Laufzeit. Achte auf die Herstellerangaben. Einen Verbrennungsgenerator niemals in Wohnräumen oder einer Garage betreiben. Die Einspeisung in eine Hausanlage gehört in fachkundige Hände.
Häufige Fragen zum Stromausfall-Rechner
Was berechnet der Stromausfall-Rechner?
Er vergleicht die nutzbare Energie deines Akkus mit deinem Geräteplan. Du siehst Wh pro Tag, den Bedarf für deinen Zeitraum und eine geschätzte Laufzeit bei gleichzeitiger Dauerlast.
Ist der Rechner kostenlos?
Ja. Alle Ergebnisse, Teilen und Drucken sind ohne Anmeldung verfügbar.
Welche Akkukapazität trage ich ein?
Nutze möglichst die Wattstunden aus dem Datenblatt. Wenn nur mAh angegeben sind, wähle diese Einheit und ergänze die Nennspannung des Akkus.
Wie rechne ich mAh in Wh um?
Teile mAh durch 1.000 und multipliziere mit der Akku-Nennspannung. 10.000 mAh bei 3,7 V entsprechen 37 Wh vor Verlusten.
Warum werden standardmäßig nur 80 Prozent genutzt?
Das ist unsere veränderbare Planungsannahme für Verluste bei der Energieabgabe. Sie stammt nicht aus einer pauschalen BBK-Vorgabe. Herstellerdaten und eigene Messungen sind genauer.
Ist ein halbvoller Akku berücksichtigt?
Ja. Unter „Ladestand & Annahmen anpassen“ kannst du den Ladestand ändern. Bei 50 Prozent steht rechnerisch nur die Hälfte der Energie eines vollen Akkus zur Verfügung.
Wie lange hält eine 500-Wh-Powerstation?
Bei 80 Prozent nutzbarem Anteil stehen 400 Wh zur Verfügung. Eine konstante Last von 40 W ergibt rechnerisch zehn Stunden. Andere Lasten, Alterung und Temperaturen verändern das Ergebnis.
Warum gibt es Tagespläne und Stunden?
Tagespläne berücksichtigen deine Stunden pro Tag. Die Stundenangabe nimmt an, dass alle eingeplanten Geräte gleichzeitig und durchgehend laufen. Das sind zwei verschiedene Nutzungsweisen.
Kann ich einen Kühlschrank berechnen?
Als groben Energiebedarf mit gemessenem Durchschnittsverbrauch. Anlaufleistung und technische Kompatibilität musst du zusätzlich prüfen; die Energiezahl allein genügt nicht.
Sind die Gerätewerte verbindlich?
Nein. Es sind veränderbare Beispiele. Ein Laptop, Router oder Ladegerät kann deutlich andere Werte haben. Nutze Messwerte oder Angaben des Herstellers.
Kann ich eigene Geräte ergänzen?
Ja, bis zu zwölf Zeilen mit eigenem Namen, Watt, Anzahl und Stunden pro Tag. Mit null Stunden lässt sich ein Gerät vorübergehend aus dem Plan nehmen.
Wird Solarstrom berücksichtigt?
Nein. Die Rechnung nimmt keine Nachladung an. Solarertrag ist wetterabhängig und sollte nicht als garantierte Reserve behandelt werden.
Reicht eine Powerbank für einen Laptop?
Nur wenn Ausgangsleistung, Spannung, Kabel und Ladeprotokoll passen. Ausreichend Wh allein garantieren keine Kompatibilität.
Was bedeutet die Warnung zur Dauerleistung?
Alle gleichzeitig laufenden Geräte benötigen zusammen mehr Watt als dein eingetragener Ausgang liefern kann. Reduziere die gleichzeitige Last oder prüfe andere geeignete Ausrüstung.
Wie genau ist die Laufzeit?
Sie ist eine Orientierung. Messwerte verbessern sie, aber Temperatur, Alter, Eigenverbrauch, Schutzabschaltung und schwankende Lasten können abweichen.
Kann ich den Plan teilen oder speichern?
Über „Plan teilen“ erhältst du einen Link mit deinen Eingaben. „Drucken / PDF“ nutzt die Druckfunktion deines Browsers. Gerätenamen im Link sollten keine persönlichen Informationen enthalten.
Funktioniert mein Internet bei Stromausfall weiter?
Nicht unbedingt. Dein Router braucht Strom, aber auch das Netz des Anbieters und weitere Infrastruktur müssen funktionieren.
Sollte ich elektrische Heizgeräte einplanen?
Sie benötigen häufig viel Leistung und Energie. Trage den tatsächlichen Wert ein und prüfe die Dauerleistung. Für die Wärmevorsorge lohnt ein eigener Plan statt der Annahme, ein kleiner Akku könne die Raumheizung ersetzen.
Ist die Rechnung eine offizielle BBK-Empfehlung?
Nein. Das BBK ist unsere Quelle für allgemeine Vorsorgehinweise. Die Energieberechnung nutzt deine Angaben und die angezeigten Formeln und Annahmen.
Was mache ich als Nächstes?
Teste deinen Plan mit vorhandenen Geräten unter normalen Bedingungen. Prüfe Ladezustand, passende Kabel und Bedienungsanleitungen. Plane außerdem Trinkwasser, Lebensmittel und Informationsmöglichkeiten ein.