Plane Mahlzeiten, nicht einfach nur Konserven
Zwölf Dosen sagen wenig darüber aus, ob ihr drei Tage satt werdet. Schreib deshalb auf, was es morgens, mittags und abends geben könnte. Nimm Lebensmittel, die ihr mögt und vertragt. Wenn bei euch niemand Linseneintopf mag, wird der im Notfall vermutlich auch nicht zum Lieblingsessen. Spezielle Notfallnahrung brauchst du für diesen Einstieg nicht.
Das folgende Beispiel zeigt, wie sich einfache Mahlzeiten aus haltbaren Lebensmitteln zusammenstellen lassen. Wähle dafür Produkte, die ungeöffnet ohne Kühlung gelagert werden können und laut Verpackung verzehrfertig sind. Die Kombinationen sind Vorschläge, kein fertiger Ernährungsplan für jeden Haushalt.
| Tag | Frühstück | Mittagessen | Abendessen |
|---|
| 1 | Müsli mit H-Milch oder haltbarem Pflanzendrink | Kichererbsen und Gemüse aus der Konserve als Salat, dazu Knäckebrot | Haltbares Brot mit Aufstrich, dazu Obst aus dem Glas |
| 2 | Knäckebrot mit Nussmus und Trockenfrüchten | Verzehrfertiger Eintopf, der auch kalt gegessen werden kann, dazu Brot | Salat aus weißen Bohnen und Mais mit etwas Öl und Essig, dazu Knäckebrot |
| 3 | Haferflocken mit H-Milch oder haltbarem Pflanzendrink und Nüssen | Haltbares Brot mit Aufstrich und Gemüse aus dem Glas | Verzehrfertiger Hülsenfrüchtesalat mit Knäckebrot, anschließend Obstkompott |
Rechne anschließend für jede Mahlzeit eure üblichen Portionen aus. Frühstücken zwei Personen an zwei Tagen Müsli oder Haferflocken, brauchst du vier Frühstücksportionen und die passende Menge Milch oder Pflanzendrink. Plane auch Zwischenmahlzeiten ein, wenn ihr sie normalerweise braucht. Nüsse und Trockenfrüchte können den Vorrat ergänzen.
Aus dem Plan entsteht die Einkaufsliste: benötigte Menge minus vorhandene Menge gleich fehlende Menge. Kontrolliere dabei auch die kleinen Zutaten wie Öl, Gewürze oder Aufstrich. Für eine zusätzliche Mengenorientierung kannst du unseren Vorratsrechner nutzen.
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