Der Supermarkt ist kein Plan mehr.
Was würdest du essen, wenn du nichts nachkaufen könntest? Und welche deiner Vorräte könntest du auch ohne Herd und Kühlschrank verwenden?
Für dieses Szenario nehmen wir an: Einkaufen und Lieferdienste fallen aus. Strom, Leitungswasser und Kommunikation stehen nicht zuverlässig zur Verfügung. Du möchtest unnötige Wege vermeiden und zunächst zu Hause zurechtkommen, solange es dort sicher ist.
Deine Aufgabe beginnt deshalb nicht mit einer Expedition durch die Stadt. Sondern mit der Frage, wie du deinen eigenen Haushalt versorgst.
Was würdest du essen, wenn du nichts nachkaufen könntest? Und welche deiner Vorräte könntest du auch ohne Herd und Kühlschrank verwenden?
Wo schläfst du? Wie bekommst du Licht? Was passiert, wenn das Wasser wegbleibt? Schau auf deine Wohnung, bevor du gedanklich schon eine einsame Berghütte beziehst.
Wer wäre bei dir? Was brauchen Kinder oder Haustiere? Und wie würdet ihr euch finden, wenn ihr gerade nicht am selben Ort seid?
Nicht draußen nach Vorräten suchen müssen, wäre schon mal ein ziemlich guter Anfang.
Fang mit dem an, was deinen Alltag auch ohne Nachschub möglich macht. Ein paar durchdachte Grundlagen sind für deinen Einstieg interessanter als die nächste spektakuläre Ausrüstung.
Plane Trinkwasser und haltbare Lebensmittel ein, die du gerne isst. Ein Teil sollte ohne Kühlung und Kochen auskommen. Denk auch an die Bedürfnisse von Kindern und Haustieren. Ein Vorrat muss zu deinem Haushalt passen, nicht zu irgendeiner Internet-Packliste. [1]
Eine geladene Powerbank, warme Decken und ein batteriebetriebenes Radio helfen auch ohne die gewohnte Stromversorgung. Schau zuerst, was bereits vorhanden ist und funktioniert. [2]
Was würdest du mitnehmen, wenn dein Zuhause nicht mehr als Aufenthaltsort infrage kommt? Bereite wichtiges Notgepäck und Unterlagen vorher vor. Ein Vorrat im Keller und ein tragbarer Rucksack erfüllen unterschiedliche Aufgaben. [5]
Öffne deinen Vorratsschrank und stell gedanklich eine Mahlzeit zusammen, die ohne Strom und zusätzliches Wasser auskommt.
Geht schon? Guter Anfang. Fehlt etwas? Dann hast du gerade deinen nächsten kleinen Schritt gefunden.
Für deinen ersten Plan wählst du einen überschaubaren Zeitraum. Du musst nicht sofort beantworten, wie du die nächsten fünf Jahre organisierst. Baue deinen Vorrat schrittweise auf, nutze ihn im Alltag und kaufe Verbrauchtes nach. [1]
Wenn du weiterdenken möchtest, kommen neue Fragen dazu: Könntest du etwas selbst anbauen? Lebensmittel haltbar machen? Dinge reparieren? Wer aus deiner Gruppe bringt welche Fähigkeiten mit?
Das ist der Übergang von Vorsorge zu Selbstversorgung. Nicht alles heute lernen, aber vielleicht etwas entdecken, das du ohnehin ausprobieren wolltest.
Die spannendste Frage ist nicht, wie viele Zombies vor der Tür stehen. Sondern was dein Haushalt schon hat, um eine Weile ohne Nachschub auszukommen.
Mit deinem Last-Farm-Account kannst du Zombie-Apokalypse als Szenario auswählen, deinen Haushalt und Zeitraum festlegen und deinen vorhandenen Vorrat damit abgleichen.
Du siehst, was dein Planungsziel bereits abdeckt und was du als Nächstes ergänzen kannst. Später kannst du denselben Vorrat auch mit anderen Szenarien vergleichen.
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