Der Strom ist noch da.
Licht, Kühlschrank und Steckdosen funktionieren. Nur die Heizung macht nicht mit. Hier geht es darum, die Reparatur zu organisieren und die Zeit bis dahin zu überbrücken.
Dafür muss nicht gleich die ganze Straße ohne Strom sein. Auch eine defekte Pumpe, eine Störung der Anlage oder fehlender Brennstoff können dafür sorgen, dass die Wohnung nicht mehr warm wird. [1]
Licht, Kühlschrank und Steckdosen funktionieren. Nur die Heizung macht nicht mit. Hier geht es darum, die Reparatur zu organisieren und die Zeit bis dahin zu überbrücken.
Ein Stromausfall kann zusätzlich die Heizung lahmlegen. Dann funktionieren elektrische Ersatzlösungen ebenfalls nicht. Deine Vorbereitung muss also ohne Steckdose auskommen. [2]
Nicht jede Wohnung kühlt gleich schnell aus. Unter anderem spielen die Bauweise, die Dämmung und die Außentemperatur eine Rolle. Eine pauschale Aussage wie „Nach zwölf Stunden ist es zu kalt“ hilft dir deshalb wenig. [3]
Für deine Planung sind erst einmal drei Fragen interessant:
Welcher Raum wäre unser gemeinsamer Platz, statt jeder allein in einem anderen Zimmer?
Warme Kleidung, zusätzliche Decken: Was liegt schon bereit?
Welche Alternative hätten wir, wenn es zu Hause nicht mehr ausreichend warm bleibt?
Das hängt von der Ursache und der nötigen Reparatur ab. Eine verlässliche Einschätzung kann dir der zuständige Fachbetrieb geben. Plane deshalb nicht fest damit, dass heute Abend alles wieder läuft. Überlege dir auch eine Lösung für die Nacht. [1]
Vorsorge heißt auch, zu wissen, wann eine zusätzliche Decke hilft und wann ein warmer Platz woanders die bessere Idee ist.
Melde den Ausfall bei deiner Hausverwaltung oder deinem Vermieter. Bei einer eigenen Anlage ist der Heizungsfachbetrieb dein Ansprechpartner. Reparaturen an der Anlage gehören in fachkundige Hände. [1]
Warme Kleidung und zusätzliche Decken helfen, die erste Zeit zu überbrücken. Schau, was schon vorhanden ist, bevor du nach einer Ersatzheizung suchst. [2]
Haltet euch möglichst in einem Raum auf und schließt die Türen zu kühleren Bereichen. Regelmäßiges Lüften bleibt trotzdem wichtig. Lieber kurz stoßlüften, statt ein Fenster dauerhaft zu kippen. [2]
Könntet ihr vorübergehend bei Familie oder Freunden unterkommen? Kläre das frühzeitig, wenn sich die Wohnung nicht ausreichend warm halten lässt. Besonders bei Babys, älteren oder gesundheitlich eingeschränkten Angehörigen sollte aus dem Abwarten kein Durchhalteversuch werden. [4]
Eine stark ausgekühlte Wohnung kann gesundheitlich gefährlich sein. [5]
Für später: Speichere die zuständige Telefonnummer und schau einmal nach euren warmen Sachen. Beides lässt sich erledigen, solange die Wohnung noch gemütlich ist.
Ein geeigneter elektrischer Heizlüfter kann vorübergehend helfen. Beachte die Anleitung, schließe ihn direkt an eine geeignete Wandsteckdose an und halte Abstand zu Decken, Vorhängen und Möbeln. Nicht abdecken und nicht unbeaufsichtigt oder während des Schlafens laufen lassen. [6]
Improvisiere keine Ersatzheizung. Halte dich zunächst mit Kleidung und Decken warm und organisiere einen warmen Ausweichort, wenn das nicht reicht.
Holzkohlegrills und für draußen bestimmte Gasheizer gehören nicht in Wohnräume: Es drohen Brände und eine lebensgefährliche Kohlenmonoxidvergiftung. [7]
Auch Teelichtöfen sind keine sichere Ersatzheizung. [8]
Wärme erhalten, Schlafplatz vorbereiten und Heizalternativen einordnen →
Die warmen Sachen sind irgendwo verstaut. Ein paar Vorräte stehen im Schrank. Jetzt geht es darum, daraus deine eigene Vorbereitung zu machen.
Mit deinem Last-Farm-Account kannst du Heizungsausfall im Winter als Szenario auswählen und deinen erfassten Vorrat mit deiner Planung abgleichen. So behältst du im Blick, was bereits vorhanden ist und was du noch ergänzen möchtest.
Fang klein an. Deinen Plan kannst du jederzeit weiterführen.
Im Account speichern und in deinem Tempo ergänzen.