Dein Handy hat Akku. Aber auch Empfang?
Dein Router braucht Strom. Mobilfunknetze können ebenfalls gestört sein oder ausfallen. Ein geladenes Handy allein garantiert deshalb noch keine Verbindung. [1]
Ja, möglich. Aber ein großflächiger, lang anhaltender Stromausfall gilt laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe als sehr unwahrscheinlich. Möglich ist also nicht dasselbe wie „steht kurz bevor“. [1]
Gemeint ist hier ein Stromausfall, der eine größere Region betrifft und länger anhält. Nicht bloß die Sicherung in deiner Wohnung. Ursachen können beispielsweise schwere Unwetterschäden oder technische Störungen sein. [2]
Für deinen Alltag macht das einen Unterschied: Wenn auch die Umgebung betroffen ist, kannst du nicht selbstverständlich beim nächsten Supermarkt einkaufen oder anderswo dein Handy laden. [1]
Zuerst bemerkst du das Licht. Danach die Dinge, über die du sonst kaum nachdenkst: den Kühlschrank, die Heizung oder die Nachricht, die plötzlich nicht mehr rausgeht.
Dein Router braucht Strom. Mobilfunknetze können ebenfalls gestört sein oder ausfallen. Ein geladenes Handy allein garantiert deshalb noch keine Verbindung. [1]
Der elektrische Herd bleibt kalt, der Kühlschrank kühlt nicht weiter. Auch Einkaufen und Bezahlen können schwierig werden. Was könntest du aus deinem Vorrat essen, ohne erst etwas kochen zu müssen? [3]
Viele Heizungen benötigen Strom, auch wenn sie mit Gas oder Öl arbeiten. Je nach örtlicher Versorgung kann außerdem das Leitungswasser eingeschränkt sein oder ausfallen. [3]
Bei einem größeren Ausfall können auch Verkehr und Kommunikation betroffen sein. Dann werden ganz normale Fragen wichtig: Wie kommt ihr nach Hause? Und wie findet ihr euch, wenn das Telefon nicht funktioniert? [1]
Nicht alles fällt überall gleichzeitig aus. Die Auswirkungen hängen davon ab, welche Region betroffen ist, wie lange der Ausfall dauert und welche Ersatzversorgung vorhanden ist.
Eine feste Dauer lässt sich nicht seriös nennen. Stromausfälle werden normalerweise innerhalb weniger Stunden behoben. Bei großflächigen Schäden kann es allerdings auch Tage dauern. [2]
Statt einen Katastrophen-Countdown durchzuspielen, stell dir deinen eigenen Alltag einmal ohne Strom vor:
Wo findest du Licht? Was gibt es zu essen?
Wie organisierst du Informationen, Frühstück und euren Tagesablauf?
Was reicht noch aus? Was würde dir inzwischen fehlen?
Drei Gedankenspiele für deine Planung, keine Vorhersage zur Ausfalldauer.
Ja. Bei der Schneekatastrophe im Münsterland im November 2005 waren beispielsweise rund 250.000 Menschen betroffen. [4]
Beschädigte Strommasten führten zu Ausfällen; die Stadt Ochtrup musste über mehrere Tage mit mobilen Stromerzeugern versorgt werden. Das war ein regionales Ereignis, kein deutschlandweiter Blackout. [5]
Du brauchst dafür keinen Bunker. Ein guter Anfang ist, zu wissen, was schon da ist.
Nicht mit einem vollen Warenkorb. Geh erst einmal gedanklich durch deine Wohnung.
Gibt es eine Taschenlampe? Funktioniert sie noch? Such sie heraus und probiere sie aus. Damit hast du schon einen konkreten Anfang gemacht.
Schau nach Getränken und haltbaren Lebensmitteln, die ohne Kühlung auskommen und ohne Kochen gegessen werden können. Du musst dafür keine komplett neue Ernährung erfinden. [3]
Eine geladene Powerbank hilft deinen Geräten. Ein batteriebetriebenes Radio kann dir Informationen liefern, wenn Internet und Mobilfunk nicht verfügbar sind. [3]
Danach kannst du Schritt für Schritt ergänzen, was zu deinem Haushalt passt. Nicht alles heute. Und nicht alles neu kaufen.
Vielleicht mehr, als du gerade denkst.
In deinem Last-Farm-Account kannst du das Szenario Blackout auswählen und deinen vorhandenen Vorrat damit abgleichen. Du siehst, was dein gewähltes Vorratsziel bereits abdeckt und was du noch ergänzen kannst.
Später lassen sich weitere Szenarien hinzufügen. Dein Vorrat bleibt derselbe. Du betrachtest ihn nur aus einer anderen Perspektive.
Im Account speichern und in deinem Tempo weitermachen.
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